Steigende Besucherzahlen und stabile Verkäufe
Der Deutsche Caravaning Handels-Verband (DCHV) zieht eine positive Bilanz der Frühjahrsmessen 2026. Nach einem gelungenen Auftakt bei der CMT in Stuttgart konnten die Caravaning-Messen in Hamburg, Hannover, München und Essen den Schwung fortsetzen. Alle Caravaning Messen verzeichneten 2026 steigende Besucherzahlen und stabile Verkäufe an den Ständen der Hersteller und Fachhändler.
624.000 Besucher verbuchten in Summe die CMT in Stuttgart, die Reisen + Caravaning in Hamburg, die ABF in Hannover, die f.re.e in München und die Reisen Camping in Essen. Alle Veranstaltungen verzeichneten damit einen spürbaren Besucherzuwachs. Rund 65 Prozent dieser Besucher interessierten sich laut den Besucherbefragungen einzelner Messegesellschaften vorrangig für das Thema Caravaning. Als Grund dafür sieht der DCHV die Flexibilität und Autarkie der Urlaubsform Caravaning. Diese geben den Kunden die Sicherheit, ihren Urlaub unabhängig von Flugausfällen, Zugverspätungen, Wetterereignissen oder politischen Turbulenzen gestalten zu können.
Caravaning als stabile Nachfrage mit klaren Kaufimpulsen
In der Caravaning Branche sind Messen nicht nur reine Präsentationsveranstaltungen. Hier werden auch zahlreiche Verkäufe getätigt. „Das große Interesse an Caravaning zeigt sich auch in den stabilen Verkäufen, die auf den Messen direkt an den Ständen getätigt wurden“, bestätigt Kai Dhonau, Präsident des Deutschen Caravaning Handels-Verbands (DCHV) und zugleich Caravaning-Fachhändler in Mülheim an der Ruhr. „Die Gespräche auf den regionalen Veranstaltungen setzten sich zu einem bedeutenden Teil in unseren Handelsbetrieben fort und führten zu einem ordentlichen Nachmessegeschäft. Die Frühjahrsmessen sind daher als Anschub für den erfolgreichen Saisonstart äußerst wichtig.“
Stabiler Markt und hohe Bedeutung der Messeformate
Der Saison blickt der DCHV optimistisch entgegen. „Der Markt pendele sich auf einem zunehmend stabilen Niveau ein“, berichtet Ariane Finzel, Geschäftsführerin des DCHV e.V.: „Die nach wie vor hohe Nachfrage führe zur Normalisierung der Bestände. Für die laufendeSaisonn bedeute dies bei einigen Modellen wieder längere Lieferzeiten, die auch die Kunden beim Kauf beachten sollten.“
Nicht nur die hohen Besucherzahlen der Caravaning-Messen bestätigen das große Interesse an Caravaning, sondern auch die mittlerweile 1,95 Millionen Freizeitfahrzeuge, die das Kraftfahrt-Bundesamt 2025 auf Deutschlands Straßen registriert hat. Diese wollen auch gewartet und wenn nötig repariert werden. „Der Caravaning-Fachhandel setze sich jeden Tag dafür ein, das entsprechende Angebot zu zeigen, intensiv zu beraten und einen guten Service zu leisten“, unterstreicht Ariane Finzel.
Zudem unterstreicht der DCHV die Bedeutung von Messen für ein umfassendes Produkterlebnis. Wohnwagen und Reisemobile sind Produkte, die der Kunde vor dem Kauf auch einmal besichtigt und berührt haben muss, um einen realistischen Eindruck zu erhalten. Das Produktangebot ist nirgendwo so vielfältig wie auf einer Messe. Hier kann der Kunde die wichtigsten Marken direkt miteinander vergleichen, ohne hunderte Kilometer zwischen Caravaning-Handelsbetrieben verschiedener Marken hin und her fahren zu müssen. „Trotz aller fortschreitenden Digitalisierung, die auch für die Caravaning Branche wichtig und richtig ist, bleibt das Messewesen für den Caravaning-Fachhandel ein wichtiges Format zur Neukundengewinnung“, bekräftigt Dhonau.
Der Deutsche Caravaning Handels-Verband (DCHV)
Der DCHV e.V., ist mit über 400 Mitgliedern Deutschlands Branchen-Verband für Fachhändler, Vermieter und Werkstätten im Caravaning. Seit 1974 vertritt der DCHV die branchenspezifischen Interessen seiner Mitglieder gegenüber Gesetzgebern, Institutionen, Wirtschaftsorganisationen und der Öffentlichkeit. Mit eigener Akademie und eigenen Fachausschüssen fördert der Verband die Weiterbildung und den Branchenaustausch. Dem DCHV gehören auch zahlreiche Freizeitfahrzeug-Hersteller, Zulieferer und Dienstleister als Fördermitglieder an.
Text: DCHV – Deutscher Caravaning Handels-Verband e.V.
