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Seehofer und Wöller eröffnen neuen Standort des Bundesamtes für Sicherheit in der Informationstechnik (BSI) in Freital bei Dresden

by Redaktion

200 Mitarbeiterinnen und Mitarbeiter werden am Standort Freital arbeiten

Bundesminister des Innern, für Bau und Heimat, Horst Seehofer und der Innenminister des Freistaates Sachsen, Prof. Roland Wöller haben heute offiziell die neue und dauerhafte Liegenschaft des Bundesamts für Sicherheit in der Informationstechnik (BSI) in Freital eröffnet.

Die Standortwahl in Freital ist Teil der Struktur- und Heimatpolitik des Bundesministeriums des Innern, für Bau und Heimat (BMI). Der neue BSI-Standort wird mit rund 200 hochwertigen Arbeitsplätzen positiv auf die gesamte Region ausstrahlen. Zugleich kann das BSI von der räumlichen Nähe zum etablierten IT-Standort Dresden mit seinen Forschungseinrichtungen und innovativen Unternehmen profitieren.

Bundesminister des Innern, für Bau und Heimat Horst Seehofer: „Die Sicherheit in der Informationstechnologie ist eine große Gegenwartsaufgabe. Mit 205 neuen Stellen am neuen Standort des Bundesamtes für Sicherheit in der Informationstechnik in Freital bei Dresden leisten wir auch einen wichtigen strukturpolitischen Beitrag für die Schaffung gleichwertiger Lebensverhältnisse. Das wichtigste Angebot der Daseinsvorsorge sind Arbeitsplätze, damit die Menschen dort, wo sie leben wollen, auch leben können.“

Sächsischer Innenminister Prof. Dr. Roland Wöller: „Notwendige Voraussetzung für die erfolgreiche Digitalisierung ist ein hoher Standard in der Informationssicherheit, gerade wenn unsere eigene Sicherheit hiervon abhängt. Auch der digitale Verbraucherschutz ist ein wichtiges Thema, welches jeden angeht. Genau hieran wird in der Cyber-Sicherheitsbehörde bei uns in Freital im Landkreis Sächsische Schweiz-Osterzgebirge täglich gearbeitet. Wir feiern heute die offizielle Einweihung des neuen Gebäudes für den zweiten Dienstsitz des BSI neben dem Dienstsitz in Bonn. Durch die Nähe zum Innovationscluster in der Region Dresden profitiert das BSI in Freital von starken Synergieeffekten. Ich freue mich auch weiterhin auf eine fruchtbare und erfolgreiche Zusammenarbeit – denn die enge Kooperation zwischen der Sächsischen Staatsregierung sowie besonders dem Sächsischen Staatsministerium des Innern und der Cyber-Sicherheitsbehörde kommt vielen Unternehmen und Behörden zugute.“

Im neuen Standort in Freital wird u.a. an der sicheren Gestaltung der 5G- Netze, dem digitalen Verbraucherschutz und dem IT-Sicherheitskennzeichen gearbeitet, das Verbraucherinnen und Verbrauchern transparente Entscheidungen beim Kauf technischer Geräte ermöglicht.

Der Standort in Freital wird seit Dezember 2019 aufgebaut. Sobald die laufenden Arbeiten an der Liegenschaft abgeschlossen sind, hat der Standort die Kapazität von rund 200 Mitarbeitern. 54 haben ihren Dienst bereits aufgenommen. Weitere 44 kommen in Kürze dazu. Die Personalgewinnung wird fortgesetzt.

Die Bundesregierung verfolgt das Ziel, Neuansiedlungen von Behörden bevorzugt in strukturschwachen bzw. vom Strukturwandel betroffenen Regionen vorzunehmen. Mit der Ansiedlung hochwertiger Arbeitsplätze wird ein Beitrag zur Sicherstellung gleichwertiger Lebensverhältnisse und die Zukunft ländlicher Regionen geleistet.

Insgesamt hat die Bundesregierung 4.460 neue Arbeitsplätze in vom Strukturwandel betroffenen Regionen geschaffen. Diese Jobs sind bei zwölf Behörden in sieben Bundesländern angesiedelt.

Quelle: Bundesministerium des Innern, für Bau und Heimat (BMI)

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